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Wohnraummiete

Der wichtigste Inhalt eines Wohnraum-Mietvertrages

Ein Mietvertrag muss, wie jeder andere Vertrag, bestimmten Mindestanforderungen erfüllen. Erfahren Sie hier, welche Anforderungen das sind.

Mietzeit

Befristet oder unbefristet?

In der Regel werden Wohnungen unbefristet vermietet. Dabei hat das Mietverhältnis so lange Bestand, bis eine der Parteien das Mietverhältnis unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist schriftlich beendet. Die Kündigung des Mieters muss dabei unabhängig von der Laufzeit des Mietvertrages am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats beim Vermieter eingegangen sein. Demgegenüber verlängert sich die Frist für eine ordentliche Kündigung des Vermieters nach fünf und acht Jahren um jeweils 3 Monate. Dabei kann der Vermieter aber nur bei Vorliegen eines in § 573 BGB benannten besonderen berechtigten Interesses kündigen, z.B. wenn der Mieter seine vertraglichen Verpflichtungen erheblich verletzt oder der Vermieter die Wohnung für sich, seine Familienangehörige oder Angehörige seines Haushaltes benötigt (Eigenbedarf).
Bei einem befristeten Mietvertrag, der auch als Zeitmietvertrag bezeichnet wird, steht die Dauer der Vermietung bei Vertragsabschluss bereits fest. Eine solche Befristung ist jedoch nur bei Vorliegen eines der in § 575 BGB benannten Fälle zulässig, z.B. wenn der Vermieter die Wohnung für sich, seine Familien- oder Haushaltsangehörige nutzen oder umfangreiche Renovierungsarbeiten vornehmen will. Die Kündigung eines befristeten Mietvertrages während der Mietzeit ist nicht ohne Weiteres möglich. Nur die außerordentliche, fristlose Kündigung bleibt Vermieter und Mieter auch hierbei möglich.

Miethöhe

Staffelmiete, Indexmiete, Mieterhöhung

Vermieter und Mieter legen die Miete zu Beginn des Mietverhältnisses eigenständig fest. Dabei sind die Mietvertragsparteien lediglich an § 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes gebunden, wonach eine Miete, die die Miete einer vergleichbaren Wohnung um mehr als 20 Prozent übersteigt, unangemessen ist.

Gewerberaum

Der Mietvertrag für Gewerberäume

Im Gegensatz zur Wohnungsmiete gibt es für die Vermietung von Gewerberäumen keinen besonderen gesetzlichen Schutz. Vielmehr ist die Vermietung von gewerblich genutzten Räumen kaum gesetzlich geregelt. So gelten weder der auf Wohnraum anwendbare Kündigungs- und Bestandsschutz (§§ 573 ff. BGB) noch die Sozialklausel (§§ 574 ff. BGB) noch die Vorschriften zur Regelung der Miethöhe. Ferner entfällt der spezielle Räumungsschutz. Daher erfordert die gewerbliche Vermietung besondere Regelungen hinsichtlich der Nutzung der Mieträume für gewerbliche Zwecke.

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