vom RNKVERLAG
  • Arbeitsverträge vom RNK Verlag
  • Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte vom RNK Verlag
  • Urlaubs- und Fehltagekarten vom RNK Verlag

Arbeitsverträge

vom RNK Verlag

  • Immer rechtssicher
  • Immer aktuell
  • Immer geeignet
  • Einfach anwendbar

Arbeitsverträge

Für jeden der richtige Arbeitsvertrag

Beim Abschluss eines Arbeitsvertrages besteht grundlegende Gestaltungsfreiheit, die jedoch von verschiedenen Gesetzen und Tarifverträgen eingeschränkt wird. Dabei sind Vertragsklauseln, die die gesetzlichen Mindeststandards nicht erfüllen, nichtig.

Beim Urlaub muss, soweit kein Tarifvertrag anzuwenden ist, zumindest das Bundesurlaubsgesetz berücksichtigt werden. Danach stehen dem vollbeschäftigten Arbeitnehmer mindestens 24 Werktage (Montag bis Samstag) - entspricht 20 Arbeitstagen (Montag bis Freitag) - Urlaub pro Kalenderjahr zu.

Nach dem „Gesetz über den Nachweis der für ein Arbeitsverhältnis geltenden wesentlichen Bedingungen (Nachweisgesetz NachwG)“ ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, dem Arbeitnehmer spätestens einen Monat nach Beginn des Beschäftigungsverhältnisses einen von beiden Seiten unterzeichneten Arbeitsvertrag auszuhändigen.

Wichtig ist die Benennung des Arbeitslohnes bzw. des Gehaltes. Dabei sollte jede mündlich getroffene Vereinbarung im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Bei einem Verweis auf ein tarifliches Gehalt muss die Eingruppierung genannt werden.

Besonderer Augenmerk sollte auf die Beschreibung der Tätigkeit gelegt werden. Je verschwommener das Aufgabengebiet festgehalten ist, umso vielfältiger sind die Aufgaben des Arbeitnehmers. Je genauer Berufsbezeichnung und Tätigkeit dagegen umschrieben sind, desto eher kann der Arbeitnehmer Tätigkeiten ablehnen.

Während einer Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Zu vereinbaren ist außerdem, ob das Arbeitsverhältnis vor Stellenantritt gekündet werden darf. Ist dies nicht ausgeschlossen, kann der Arbeitnehmer vor seinem Dienstantritt kündigen, ohne dass der Arbeitgeber wegen dadurch eintretender Einbußen Ansprüche geltend machen kann.

Die RNK Arbeitsverträge enthalten alle erforderlichen Angaben zum Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer ist dabei auf die Beschäftigung von Lohnempfängern und der Arbeitsvertrag für kaufmännische Angestellte zur Beschäftigung von Gehaltsempfängern gestaltet. Diese Trennung zwischen kaufmännischen Angestellten und gewerblichen Arbeitern beruht auf einer gewachsenen Tradition. Beide werden jedoch nach dem gleichen Arbeitsrecht behandelt, das beide als Arbeitnehmer bezeichnet.

Minijob

Besonderheiten des Arbeitsvertrages für geringfügig und Teilzeit-Beschäftigte

Die Entgeltgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungen beträgt seit dem 1. Januar 2013 monatlich 450 €. Neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ist die Ausübung eines Minijobs möglich. Jeder weitere Minijob wird mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet, so dass für den zweiten und alle weiteren Minijobs Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung besteht.

Außerdem unterliegen geringfügig entlohnt Beschäftigte, die ihre Tätigkeit ab dem 1. Januar 2013 aufgenommen haben, grundsätzlich der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Die Beschäftigten zahlen einen Beitrag in Höhe von 3,9 Prozent ihres Bruttoarbeitsentgelts, bei einer Beschäftigung im Privathaushalt einen Beitrag in Höhe von 13,9 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts. Arbeitgeber zahlen, auch im Falle der Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht, 30 Prozent Pauschalbeiträge (15 Prozent Renten-, 13 Prozent Krankenversicherung und 2 Prozent Steuern), die Insolvenzgeldumlage sowie die Umlagen nach dem Mutterschutz- und dem Lohnfortzahlungsgesetz sowie den jeweiligen Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Bei Minijobs in Privathaushalten zahlen Arbeitgeber Pauschalbeiträge in Höhe von 12 Prozent (je 5 Prozent zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung sowie 2 Prozent Steuern), einen einheitlichen Unfallversicherungsbeitrag von 1,6 Prozent sowie die Umlagen nach dem Mutterschutz- und dem Lohnfortzahlungsgesetz.

Für jeden Minijobber besteht jedoch die Möglichkeit, sich auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen und auf den vollen Rentenversicherungsschutz zu verzichten. Minijobber, die bereits vor dem 1. Januar 2013 versicherungsfrei in der gesetzlichen Rentenversicherung waren, bleiben versicherungsfrei solange das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt nicht über 400,00 € hinaus erhöht wird.

Ebenfalls gestiegen ist die Entgeltgrenze für Beschäftigungen in der Gleitzone (sog. Midijobs) auf 850 € monatlich. Die in diesem Entgeltbereich Beschäftigten sind versicherungspflichtig, der Arbeitnehmer zahlt allerdings einen reduzierten Beitragsanteil in der Sozialversicherung. Gleitzonenbeschäftigte, die ihre Beschäftigung vor dem 1. Januar 2013 mit einem monatlichen Arbeitsentgelt im Bereich von 400,01 € bis 450 € aufgenommen haben, bleiben bis zum 31. Dezember 2014 nach der bisherigen Gleitzonenregelung versicherungs- und beitragspflichtig; sie können sich aber auf Antrag von dieser Versicherungspflicht (Ausnahme: Rentenversicherung) befreien lassen.

Im Übrigen haben Mini- und Midijobber die gleichen Rechte und Pflichten, wie alle anderen Arbeitnehmer, z.B. auf Urlaub. Der RNK Arbeitsvertrag für geringfügig und Teilzeitbeschäftigte enthält über alle erforderlichen vertraglichen Regelungen hinaus ein Merkblatt zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht und deren Folgen und den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht.

Urlaubskarten

Urlaubs- und Fehltagekarten

Arbeitgeber müssen alle Daten, die Ihre Angestellten betreffen, genau dokumentieren. Die Urlaubs- und Fehltagekarte stellt ein nützliches Hilfsmittel dar, um die Urlaubs- und Fehltage der Mitarbeiter in einer grafischen Monatstage-Einteilung übersichtlich festzuhalten.

Samstage, Sonn- und Feiertage sind grafisch gekennzeichnet. Die Farbe der Karte veriiert je nach Kalenderjahr. Mit einer Karte können die Abwesenheitstage eines Mitarbeiters verwaltet werden.

Haben Sie Fragen?
Ihre Nachricht wurde erfolgreich versandt.